Hat meine Katze Stress? 10 Zeichen, dass es deiner Katze nicht gut geht

Hat deine Katze Stress? Oft ist es gar nicht so einfach zu beurteilen, wie wohl sich eine Katze in den eigenen Vierwänden fühlt, denn Katzen sind Meister im Verbergen ihrer wahren Gefühle. Die Signale, die sie sendet sind oft sehr subtil, wir sollten sie aber dennoch sehr ernst nehmen. Hier erhältst du Tipps, wie du das Verhalten deiner Katze richtig deuten kannst!

Fühlt sich eine Katze nicht wohl, hat sie Stress, oder ist unausgeglichen, kann sich das auf ganz verschiedene Arten äußern.

Katze miauen Stress

Hier findest du 10 Anzeichen dafür, dass deine Katze Stress hat

1. Putzt sich deine Katze übermäßig viel? Ständiges Putzverhalten nennt man „Overgrooming“.  Das kann sogar so weit gehen, dass es kahle Stellen im Fell gibt.

2. Kratzt sie an an Möbeln, Wänden, Tapeten oder Türrahmen?

3. Zieht sich deine Katze häufig zurück oder versteckt sich, zum Beispiel unterm Bett oder im Schrank?

4. Bei Freigängern: bleibt deine Katze oft länger weg von zuhause?

5. Uriniert sie in die Wohnung, zum Beispiel aufs Bett oder aufs Sofa, auf den Teppich oder an Wände? Bei dem so genannten Harnmarkieren handelt es sich um Revierverhalten, das auch auf Stress hindeuten kann.

6. Zeigt sie ungewöhnliches Fressverhalten? Frisst sie deutlich mehr als sonst und hat ständig Hunger oder ist sie stattdessen appetitlos und wählerisch, was ihr Futter betrifft?

7. Im Mehrkatzenhaushalt: streiten deine Katzen häufiger als sonst? Gibt es vermehrt Konflikte oder Spannungen untereinander?

8. Wirkt deine Katze müde und weniger aktiv? Schläft sie mehr als normal?

9. Hat sie Probleme mit der Verdauung wie Verstopfung oder Durchfall?

10. Miaut deine Katze verstärkt?

    Achtung: Bitte beachte, dass hinter dem Verhalten deines Tieres auch eine Krankheit stecken könnte. Im Zweifelsfall solltest du die Gesundheit deiner Katze beim Tierarzt checken lassen.

     

    Ursachen für Stress

    1. Verändertes Umfeld

    Katzen sind Gewohnheitstiere. Daher ist einer der häufigsten Auslöser für Stress eine Veränderung in ihrem gewohnten Umfeld oder in ihrer Routine. Unterbrechungen der Routine und des strukturierten Tagesablaufs können dafür sorgen, dass deine Katze sich unsicher fühlt.

    Du solltest daher überlegen, ob sich etwas für deine Katze geändert hat, das dir selbst vielleicht gar nicht so auffällt. Das kann so etwas Kleines wie ein umgerücktes Möbelstück sein, oder ein neues Sofa. Auch eine Futterumstellung, ein Urlaub oder eine längere Abwesenheit der Bezugsperson können deinen sensiblen Vierbeiner aus dem Gleichgewicht bringen.

    2. Fremde Menschen

    Auch unbekannte Personen, viel Besuch oder eine Feier können das Stresslevel deines Vierbeiners erhöhen. Achte daher immer darauf, dass in der Wohnung ausreichend Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind, vor allem wenn du Besuch hast. Eine Katzenhöhle oder aber auch erhöhte Sitzmöglichkeiten geben ihr Sicherheit.

    3. Umzug oder Renovierung

    Ein solcher Einschnitt in ihr gewohntes Territorium kann für deine Katze sehr belastend sein. Achte daher darauf, dass sie weiterhin uneingeschränkten Zugang zu ihrem Futternapf, ihrem Wasser und ihrer Katzentoilette hat. Tipp: gewohnte Gegenstände wie Katzendecke, Spielzeug oder Höhle solltest du als erstes  aus den Kisten packen und bereit stellen. Der gewohnte Geruch wird ihr ein bisschen Sicherheit zurückgeben. Außerdem sollte deine Katze ihr neues Zuhause schrittweise erkunden dürfen. Zu viel Neues auf einmal kann erschreckend wirken und Stress auslösen.

    4. Neues Familienmitglied

    Tritt eine neue Person in das gewohnte soziale Gefüge, wie zum Beispiel ein Baby, ein neuer Partner oder aber auch ein neues Haustier, kann das für deinen Vierbeiner eine echte Herausforderung sein und ihr emotionales Gleichgewicht kann durcheinander geraten.

    5. Tierarztbesuch

    Ein häufiger Stressfaktor sind Tierarztbesuche. Der Transport in der Transportbox, die fremden Geräusche und Gerüche, andere Tiere… all das wirkt für dein Tier potenziell bedrohlich. Achte daher darauf, dass du die Transportbox mit einer Abdeckung versiehst, damit deine Katze vor unnötigen stressauslösenden Eindrücken geschützt wird.

     

    Wie kannst du deiner Katze bei Stress helfen?

    Nachdem du beim Tierarzt eine mögliche Erkrankung ausgeschlossen hast, gilt es herauszufinden, welche Ursache bei deinem Stubentiger für den Stress verantwortlich ist.

    Ein umgerücktes Sofa kann man schnell wieder zurückschieben und die Katze fühlt sich wieder wohl. Es gibt aber auch Situationen, die man nicht so leicht ändern kann. Zum Beispiel ein neues Familienmitglied, ein Umzug oder eine längere Abwesenheit. Hier kann eine Pheromontherapie sinnvoll sein. Pheromone können deiner Katze in stressreichen Situationen ein Gefühl der Sicherheit und des Wohlbefindens zurückgeben und ihr helfen, sich zu entspannen.


    Wie funktioniert eine Pheromontherapie?

    Katzen und Kater sind revierbildende Tiere. Vor allem Kater markieren die Grenzen ihres Reviers deutlich, um Eindringlinge fernzuhalten. Innerhalb des Reviers markieren sowohl Kater wie auch Katzen jenen Bereich, an dem sie sich am wohlsten fühlen, mit Pheromonen. Diese Duftstoffe zeigen Katzen und Katern an, dass es sich um einen sicheren Bereich handelt. Ebenso verfährt jede gesunde Katze in der Wohnung, indem sie schnurrend ihren Kopf an Gegenständen und Möbeln, oder den Armen und Beinen des geliebten Menschen reiben. Auf diese Weise verteilen sie die Pheromone. Gerät eine Katze, aus welchem Grund auch immer, in eine Stresssituation, bleibt das Markieren mit den Pheromonen aus. Infolgedessen hat die Katze keinen für sie erkenntlichen Sicherheitsbereich mehr, was zu weiterem Stress führt.

    FELIWAY® enthält die künstliche Nachbildung der Wohlfühlpheromone der Katzen. FELIWAY® enthält in jeder Darreichungsform genau die Pheromone, die für das Wohlbefinden der Katze so wichtig sind. Sobald die Katze diese wieder wahrnimmt, kann sie sich zunehmend entspannen, da sie ihren Sicherheits- und Wohlfühlbereich wieder erkennt. Da der Geruch von FELIWAY® für die Nase des Menschen nicht wahrnehmbar ist, ist eine Pheromontherapie in der Wohnung nicht mit unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden.

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